Mit Schwung auf die Zielgerade

DSC 0828Eine überzeugende Leistung bot das Team von rent2Drive-racing beim 9. Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). So konnte man in der Klasse SP6 einen dritten und in der Klasse V5 einen zweiten Platz verzeichnen. 

 

Das morgendliche Qualifiying war noch von dem typischen Eifelwetter geprägt. Bei frostigen 2 Grad kam es zunächst aufgrund aufsteigendem Nebel zu einer Startverzögerung. Doch Petrus hatte eine Einsehen und sorgte dafür, dass man die Strecke einigermaßen sehen und befahren konnte. Trotzdem wollte man im Training nicht zu viel riskieren, da es doch noch einige kritische Streckenabschnitte gab. So landeten beide Fahrzeuge am Ende des Trainings im Mittelfeld der jeweiligen Klassen. 

Im Rennen sah die Situation dann schnell ganz anders aus. Startfahrer Bernd Kleeschulte stürmte mit seinem SP6 BMW M3 binnen weniger Runden an die Spitze seiner Klasse und sollte sie bis zum Ende seines Stints auch nicht wieder abgeben. Andrei Sidorenko, als zweiter Fahrer, verwaltete diesen Vorsprung gekonnt bis das Unglück geschah. Die vordere Bremsscheibe brach und zwang den Routinier in die Box zum Wechsel. Leider kostete die Reparatur zwei Klassenplätze. Dem Schlussfahrer Carsten Welschar blieb so nur noch die undankbare Aufgabe diese Position zu verwalten, war doch der Rückstand auf die ersten beiden in der Klasse zu groß.


Einen fulminanten Start erwischte auch Jörg Wiskirchen als Fahrer des BMW M3 in der Klasse V5. Bei seinem ersten Start auf der "Bestie" musste er sich in seinem ersten Stint nur einem Porsche Cayman geschlagen geben, der unter anderem mit dem Le Mans Sieger Earl Bamber besetzt war. Florian Quante als zweiter Fahrer schloss sich der fehlerfreien Leistung an und markierte mit 9,43 Minuten auch die schnellste Rennrunde des Boliden. Teamchef David Ackermann als „Schlußlicht“ des Trios, ließ dann nichts mehr anbrennen und brachte den Wagen als Klassenzweiter ins Ziel.


"Das war heute eine runde Teamleistung! Besonders freut es mich für unseren reaktivierten Oldie, den M3 E36, der heute sein bestes Ergebnis in V5 eingefahren hat", so ein strahlender Teamchef David Ackermann nach dem Rennen.

 

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