Meisterlich trotz Eifelwetter und halber Tankstelle
Nürburgring. Vier Rennwagen, sechs Mechaniker, zwei Dreistundenrennen und Eifelwetter in nahezu allen Variationen: Beim ADAC-1000-km-Rennwochenende ging für rent2Drive-MEHRTEC-racing die Premierensaison in der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft (DHLM) zu Ende. Das Döttinger Team verabschiedete sich mit zwei Klassensiegen und dem Meistertitel in der Klasse 38 aus der ersten Saison der noch jungen Rennserie.
Vier Fahrzeuge und eine kleine Mannschaft
Doppelerfolg in der Klasse 38
Zwischen Regenradar und Reifenpoker
Doch typisch Eifel: während die Nordschleife zu Beginn noch vollständig nass war, trocknete die Strecke im weiteren Verlauf immer stärker ab. In der letzten Rennstunde kehrte schließlich die Sonne zurück. Für Fahrer und Mannschaft bedeutete dies, die Bedingungen permanent neu einzuschätzen und die Reifenstrategie entsprechend anzupassen. Müller und Ackermann ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit 14 Runden gewannen sie erneut die Klasse 38 und belegten einen starken 16. Gesamtrang. Der zweite Klassensieg des Wochenendes brachte zugleich die Entscheidung in der Meisterschaft: Stefan Müller und David Ackermann sicherten sich den DHLM-Titel in ihrer Klasse.
Pokal für den Porsche
„Ein Titel für die gesamte Mannschaft“
Keine Zeit zum Durchatmen
Viel Zeit, den Meistertitel zu feiern, bleibt rent2Drive-MEHRTEC-racing nicht. Bereits am kommenden Samstag, 26. September, steht mit dem „Preis der Erftquelle“ der nächste Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring auf dem Programm. Das Döttinger Team setzt dort den Renault Mégane von Lukas Schwenk und David Ackermann ein. Das Duo reist mit Chancen in der Meisterschaft zum Saisonlauf. Außerdem gehen Matiss und Mikelis Mezaks im BMW 325i für rent2Drive-MEHRTEC-racing an den Start. Nach dem erfolgreichen Abschluss der DHLM-Premierensaison richtet die Mannschaft den Blick damit bereits auf die nächste Entscheidung – erneut auf jener Strecke, auf der zwischen Sonnenschein, Regen und Eifelnebel bekanntlich alles möglich ist.
Text: rent2Drive-racing, Fotos: Diana Ackermann
