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rent2Drive zeigt einmal mehr starke Teamleistung

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  • Beitrags-Kategorie:2024 / Latest News

Gemeinsam zum Ziel -
Gemeinsam im Ziel

Döttingen/Nürburgring – „Nicht schon wieder…“, dürfte so manche(r) am Samstagmorgen im Fahrerlager gedacht haben. Denn genau wie vor 3 Wochen, als große Teile des 24-Stunden-Rennens durch den Eifelnebel verschlungen wurden, hatte sich auch am Morgen des dritten Laufs zur Nürburgring Langstrecken Serie (NLS), der „69. ADAC Westfalenfahrt“, ein dichter, trüber Schleier über das Fahrerlager und die Start/Ziel-Gerade gelegt.

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Porsche Cayman V5
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Porsche Cayman V6

Déjà-vu-artig vertrieb sich auch die Mannschaft von rent2Drive-racing in der Box bzw. im Team-LKW die Zeit und wartete auf Neuigkeiten aus der Rennleitung, die ab 08:30 Uhr, dem eigentlichen Beginn des Qualifikationstrainings, zunächst im Halbstunden-, später dann im Viertelstundentakt über die Bildschirme flimmerten. Und tatsächlich hatte der Wettergott ein Einsehen, und überzeugte durch leichten Nieselregen den Nebel zum Gehen. Nach verrichteter Arbeit verzog sich aber auch dieser Regen und somit wurde eine nasse Gesamtstrecke, wie immer in der NLS bestehend aus GP-Kurzanbindung und Nordschleife, um 10:15 Uhr zu einer auf 60 Minuten verkürzten Qualifikation freigegeben. 

Auf immer weiter abtrocknender Strecke setzte der Adenauer Lokalmatador Marcel Weber, der nach seinem starken Debüt im Rahmen der 24h Qualifiers in den Porsche Cayman GTS zurückgekehrt war, mit 11:04.173 Minuten die zweitbeste Zeit in der Klasse V6. Weber teilte sich „Fluffy“ mit dem Deggendorfer Georg Arbinger, der auch schon die 24 Stunden auf diesem Auto bestritten hatte, und Teamchef David Ackermann. Der Rennstall aus Döttingen schlug erstmals in dieser Saison mit 2 Autos auf, da der Porsche Cayman der Klasse V5 von Holger Gachot seine Rückkehr an den Nürburgring feierte. Zum St. Wendeler gesellte sich mit Philip Ade aus Sankt Wolfgang ein alter Bekannter ins Cockpit. Eine Zeit von 12:21.889 Minuten bedeuteten den dritten Startplatz in der Klasse.

Um 12:45 Uhr wurden schließlich 110 Fahrzeuge auf die vierstündige Reise durch die „Grüne Hölle“ geschickt. Beide Startfahrer, David Ackermann und Holger Gachot, konnten sehr bald Plätze gutmachen. Georg Arbinger übernahm nach ca. einer Stunde „Fluffy“ und setzte den Vormarsch fort. Selbiges galt für Marcel Weber, der nach einer weiteren Stunde einstieg und in der 15. Rennrunde die 10-Minuten-Schallmauer knackte. Die Tagesbestzeit im Rennen hatte jedoch David Ackermann bereits in Runde vier mit 9:39,747 Minuten gefahren.

Dass diese Zeit nicht nur teamintern, sondern sogar klassenweit die Tagesbestzeit war, zeigt, dass man der übermächtig erscheinenden Konkurrenz der Meistermannschaft Adrenalin Motorsport auf den Fersen ist. Teamchef David Ackermann hebt jedoch einen für ihn viel wichtigeren Aspekt hervor: „Bei unserer sprichwörtlichen rent2Drive-Family hat heute mal wieder jedes kleinste Zahnrad reibungslos ineinandergegriffen. Nicht nur bei den Fahrern, auch in der Box und in der gesamten Organisation im Hintergrund hat einfach alles gestimmt. Ich kann mich nur wiederholt für diese grandiose Arbeit aller Beteiligten bedanken und ziehe meine Kappe!“

Im Schwesterauto löste Philip Ade zur Rennhalbzeit Holger Gachot ab und setzte in der 17. Runde mit 10:25.508 Minuten die Bestzeit für die Startnummer 445.

Das Auto mit der Startnummer 410 übernahm für die letzte Rennstunde indes wieder David Ackermann, während er das Rennen souverän zu Ende fuhr, wurde in Box 11 derweil ein Versprechen seitens Streckensprecher Olli Martini eingelöst. Dieser, ebenfalls aus Adenau stammend, hatte Marcel Weber bei seinem Debüt, im Falle eines Folgestarts in der NLS, ein Interview und somit „Airtime“ im Livestream versprochen. Im Gespräch mit Patrick Simon konnte Weber noch einmal seinen Weg vom Funker zum Fahrer nachzeichnen und – neben der Taten auf der Strecke – auch noch einmal mit Worten um potentielle Geldgeber werben. 

Zum Zieleinlauf fanden sich Ackermann und Ade zum Parallelflug ein und wurden von der Crew an der Boxenmauer frenetisch gefeiert. Die NLS legt nun eine rund sechswöchige Sommerpause ein, eher die Saison am 02. August mit dem „ROWE 6h Ruhr-Pokal-Rennen“ in die finale Phase geht.

Fotos und Text: Andreas Krein

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